Alles rund ums Dachdecken

 

Dachfenster ist nicht gleich Dachfenster

Dachwohnraumfenster werden unterschieden in der Bedienung von oben oder unten. Beide Versionen gibt es mit einem Griff in der Mitte des Fensters oder mit einer über die Breite des Fensters gehenden Griffes. Werden die Fenster vom Dachdecker zusammen eingebaut, ergeben sich vier Varianten, die in der Anwendung sämtlich vorkommen. Bei einer Wertung der Möglichkeiten lässt sich feststellen, dass Wohnraumdachfenster mit der Bedienung von oben bequemer zu bedienen sind als welche mit der Bedienung von untern, weil man sich beim Öffnen und Schließen des Fensters nicht unter die Dachschräge beugen muss. Bei Schwingfenstern scheidet eine Untenbedienung allein schon deshalb aus, weil der Flügel beim Öffnen des Fensters über den Kopf fallen würde.

Bei Fenstern, die nach außen klappen, ist aus technischen Gründen einer Bedienung von oben nicht möglich. Bei solchen Fenstern ist es besser, etwas kürzere Fenster vom Dachdecker einbauen zu lassen. Wenn Möbel oder sonstige Gegenstände vor dem Fenster stehen, kommen nur Fenster mit einer Bedienung von oben in Frage, weil man an einen unten montierten Griff kaum oder gar nicht zum Öffnen kommen würde. Über die ganze Fensterbreite gehende Griffleisten sind zur Anwendung günstiger als in der Mitte eingebaute Griffe zum öffnen. Sie müssen aber so ausgeführt sein, dass man das Fenster an jeder Stelle der Griffleiste mit einer Hand öffnen kann. Die Dachfenster können dann auch von der Seite her bedient werden, wenn im Raum ein Möbelstück vor dem Fenster stört. Auch bei sehr hoch montierten Fenstern hat eine oben angebrachte Griffleiste Vorzüge, weil diese sehr einfach auch mit Bedienungsstangen bedient werden kann.

Schlagwörter

© 2011 Alle Rechte vorbehalten.

Erstellen Sie Ihre Website gratis!Webnode